Carbo FarmCarbo Farm
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Carbo Farm · für Lebensmittel, Industrie, Banken und Regionen

Ihre Emissionen wachsen auf dem Acker. Dort senken wir sie – gemessen.

Wir vernetzen Ihre Lieferkette bis zum Hof: Daten erheben, Emissionen senken, den Rest dauerhaft entnehmen – jede Zahl mit Quelle und Rechenweg.

Wer sind Sie?

Primärdaten je Lieferhof, kg CO₂e je Rohware und ein Bericht nach GHG Protocol, wie ihn Handel und SBTi verlangen. Was Sie bekommen ↓

Kostenloses Firmen-Dashboard öffnen → Lieferhöfe einladen, Primärdaten je Produkt empfangen, exportieren.

  • Gemessen statt geschätzt
  • Beitrag statt „klimaneutral“ (EmpCo)
  • Öffentliches Register mit QR
Landwirt und Berater besprechen auf dem Hof die nächsten Schritte
Beispiel Milch: 1,05 → 0,92 kg CO₂e/kg

Beispielrechnung

Milch, ein Lieferhof: kg CO₂e je kg

1,050,92vorhernachher

−12 % durch Dünger, Futter, Diesel und Strom (🔵 Reduktion). Entnahmen je Sorte getrennt ausgewiesen (🟡 31 t temporär, 🟢 5 t permanent) – nie verrechnet, nie zusammengezählt.

Das Problem

Drei Dinge, die gerade auf Ihrem Tisch liegen

45 %

Ihre Scope-3-Zahl ist geschätzt

45 % der Nachhaltigkeitsverantwortlichen trauen ihren Scope-3-Daten nur eingeschränkt (Sphera-Umfrage, Feb. 2026, 1.034 Befragte). Ab 01.01.2027 verlangt der GHG-Protocol-Standard „Land Sector and Removals“ Rückverfolgbarkeit bis zum Liefergebiet – und Entnahmen getrennt von Emissionen.

Quelle: Sphera 2026 ↗
?

Kunden und Banken fragen nach

Lieferantenportale, CDP-Fragebögen, VSME-Datenpunkte, die PCAF-Abfrage der Hausbank: Gefragt sind belegte Zahlen je Produkt und Betrieb – nicht Branchendurchschnitte.

§

Werbeaussagen sind riskant

Seit 27.09.2026 gilt die EmpCo-Richtlinie: „klimaneutral“ auf Basis von Zertifikaten ist verboten, Abmahnungen drohen. Erlaubt bleiben konkrete, belegte Aussagen zu Minderung und Beitrag.

So arbeiten wir

Vom Hof bis in Ihren Bericht – in vier Schritten

Zuerst senken, dann entnehmen. Jede Zahl mit Herkunft, jede Tonne genau einmal.

  1. Vernetzen

    Ihre Lieferhöfe geben ihre Daten mit Zustimmung frei – über die Hof-App unserer Plattform AGRICOIN. Fragebogen unter 30 Minuten, schlank nach VSME.

    Sie bekommen: Liste der Lieferhöfe mit Datenstand und Zustimmung

  2. Messen

    Bodenproben an festen GPS-Punkten, Labor nach DIN 19539, Reflektanz-Messung bei Pflanzenkohle, Ausgangslage (Baseline) je Hof.

    Sie bekommen: Primärdaten je Hof und kg CO₂e je Rohware

  3. Senken

    Dünger und Lachgas, Futter und Soja, Diesel, Energie: Wir rechnen die Hebel je Hof durch und setzen sie mit den Landwirten um.

    Sie bekommen: Senkpfad mit Maßnahmen, Kosten je t CO₂e und Jahresbericht

  4. Entnehmen

    Was übrig bleibt, holen wir aus der Luft: Pflanzenkohle, deren dauerhafter Anteil je Charge per Reflektanz gemessen wird; Humus und Hecke als Beitrag. Jede Tonne im öffentlichen Register mit QR.

    Sie bekommen: Stilllegung auf Ihren Namen, Register-ID und QR für Ihre Kommunikation

Plus: öffentliches Register – jede Tonne mit Seriennummer, Prüfziffer und QR-Code, genau einmal stillgelegt. Register ansehen ↗

Was Sie bekommen

Ein Ergebnis, das Sie weitergeben können

Keine Tonnen „daneben“, sondern Zahlen, Formate und Verträge für Ihre Pflichten – je nach Rolle.

Kostenloses Firmen-Dashboard

Lieferhöfe per Code oder QR einladen, Primärdaten je Produkt empfangen und nachrechnen, Aufpreis je kg berechnen, eigene Daten einlesen und als CSV, Excel oder PACT-JSON ausgeben. Das Dashboard kostet nichts – Geld kosten nur Leistungen der tgo AG.

Firmen-Dashboard öffnen →
Lebensmittel & Agrar

Ihre Lieferkette – gemessen bis zum Hof

Für Molkereien, Fleisch und Futter, Kartoffel und Gemüse, Mühlen, Handel. Insetting mit Ihren eigenen Lieferhöfen.

  • Primärdaten je Lieferhof – Betriebsbilanz nach IPCC 2019 und KTBL-Faustzahlen
  • kg CO₂e je Rohware als Product Carbon Footprint (PCF) nach ISO 14067
  • Datenaustausch im PACT-Format (JSON) und als Excel für Ihre Handelskunden
  • ESRS-E1- und VSME-Tabellen, fertig zum Einfügen
  • SBTi-FLAG-Fortschritt: Basisjahr, Pfad, Ist-Werte
  • Antworten für CDP und Lieferantenportale
  • Insetting-Nachweis: Minderungen und Entnahmen getrennt, Liefergebiet, jede Wirkung nur einmal
  • Muster ansehen: vom Kartoffelhof zum Verarbeiter · Firmenbereich (kostenlos)

Passende Pakete: Lieferketten-Check · Lieferketten-Programm · Liefervertrag Pflanzenkohle

Industrie

Pflicht erfüllen, Kosten senken, Rest dauerhaft entnehmen

Für Mittelstand und Emittenten, die Kunden, Bank und Gesetz Zahlen liefern müssen.

  • VSME-Datenblatt (Basismodul B3: Energie und Treibhausgase) – für Kunde und Bank
  • Senkpfad mit Maßnahmen, Kosten je t CO₂e und passenden Förderprogrammen
  • Liefervertrag für dauerhafte Entnahmen: Mengen je Jahrgang 2027–2035, Festpreis, Chargen-Bericht mit Reflektanz-Messung
  • Pfad zur CRCF-Zertifizierung (VO 2024/3012) – ehrlich mit Zeitplan

Passende Pakete: Klima-Check / VSME-Starter · Liefervertrag Pflanzenkohle · Lieferketten-Check

Banken & Finanzierer

Daten über Ihre Agrarkunden – mit deren Zustimmung

Für Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Leasing und Fonds. Der Landwirt gibt frei – nicht die Bank.

  • Portfolio-Baseline Agrarkredite: finanzierte Emissionen je Kreditnehmer, PCAF-Datenqualität von Stufe 4–5 in Richtung 3
  • Klimarisiko-Profil je Hof und Portfolio: Dürre, Wasser, Erosion, Moorstandort – als Indikator, nicht als Ausfallmodell
  • Carbo Farm Hof-Datenpass: gemessene Werte je Hof, freigegeben vom Landwirt (DSGVO, Hosting in Deutschland)
  • KPI-Monitoring für grüne Kredite und Leasing: Basiswert, jährlicher Nachweis, prüfbar nach ISO 14064-3

Was wir nicht versprechen: dass Agrarkredite „taxonomiekonform“ werden oder Versicherungsprämien sinken. Dafür fehlen heute Kriterien und Belege.

Passende Pakete: Banken: Portfolio-Pilot

Kommunen & Regionen

Klimaschutz, den man besuchen kann

Für Landkreise, Städte, Stadtwerke und Stiftungen.

  • Programme für Moor, Boden und Hecke im eigenen Gebiet – Moor ehrlich als „in Vorbereitung“
  • Regionalfonds-Modell: Unternehmen der Region finanzieren Maßnahmen auf Höfen vor Ort
  • Umweltbildungstage auf dem Hof für Schulen, Teams und Bürger
  • Regionale Wertschöpfung: bis zu 65 % des Humus- und Heckenpreises gehen an die Höfe
  • Förderprogramme sauber kombiniert – ohne Doppelförderung

Passende Pakete: Hoftag & Umweltbildung · Lieferketten-Programm · Klima-Check / VSME-Starter

Nachweise

Prüfen Sie uns, bevor Sie buchen

Ehrlich statt klimaneutral

Diese Sätze dürfen Sie mit unseren Daten sagen – mit Zahl, Ort, Jahr und Register-Nummer:

Beispiele – keine Rechtsberatung. Bitte vor Verwendung durch Ihre Rechtsabteilung prüfen lassen.

✓ „Wir finanzieren die dauerhafte Entnahme von 5 t CO₂ durch Pflanzenkohle auf einem Beispielhof in Mitteleuropa (Register-Nr. AGC-DE-2026-0002-27).“

✓ „Bei unseren Lieferhöfen sanken die Emissionen je kg Milch um 12 % – gemessen, Bericht 2027.“ (Beispiel)

✗ Nicht erlaubt: „klimaneutrales Produkt“, „CO₂-kompensiert“, „klimapositiv“.

Musterbericht: so sieht Ihr Ergebnis aus

Ein fiktives Kartoffel-Unternehmen mit 120 Vertragshöfen: Ampel und Urteil vorn, Inventar nach ISO 14064-1, Maßnahmen nach ISO 14064-2, Prüfvermerk-Muster nach ISO 14064-3, GHG Protocol mit Land Sector and Removals, SBTi FLAG. Entnahmen getrennt, Unsicherheitsabschlag 30 %, Puffer 20 % – druckbar als PDF.

Musterbericht ansehen →

Wie stabil ist die Kohle? Wir schauen nach.

Unter dem Mikroskop messen wir, wie stark jedes Kohleteilchen Licht zurückwirft (Reflektanz). Nur Teilchen, die so stabil sind wie Steinkohle, zählen nach Sanei als dauerhafter Speicher. Die Methode geht auf Hamed Sanei (Universität Aarhus) zurück – gemessen je Charge, nicht nur aus einem Modell geschätzt; die ersten Chargen messen wir ab 2027.

Im Muster zählen 67,5 % des Kohlenstoffs als dauerhaft – nach Abzügen für Messunsicherheit.

Warum 125 € je Tonne CO₂ – und 350 € als Zielpreis?

Gemeint ist immer eine Tonne CO₂, die dauerhaft (🟢 permanent) in Pflanzenkohle gebunden ist – nicht eine Tonne Kohle. 125 € ist der vorsichtige Marktpreis, 350 € je Tonne CO₂ der Zielpreis (Klimaschaden laut Umweltbundesamt, 2026), den Sie freiwillig zahlen können.

Das bekommen Sie bei Carbo Farm:

Herkunftregional, Hof mit Namen
DauerhaftigkeitReflektanz je Charge gemessen, dauerhafter Anteil nach Sanei abgeleitet (ab 2027)
Geld an Hof und Hersteller60 % = 75 € je t CO₂, offengelegt
Besuchen und zeigenHoftag, Fotos, QR-Code
BerichtChargen-Bericht mit Messwerten und Kette

So sieht jeder Nachweis aus

Carbo Farm · Tonnen-PassMuster

Pflanzenkohle im Boden

5t CO₂
Speicher
dauerhafter Anteil nach Sanei (aus gemessener Reflektanz abgeleitet)
Jahrgang · Charge
2027 · Charge 2027-03
Fläche
Beispielhof · 2 ha · Mitteleuropa
Stillgelegt für
Muster-Abnehmer (Beispiel) · 30.09.2027
Rechenweg
Senke 5,94 t − Kette 0,89 t = 5,05 t → abgerundet 5 t
An Hersteller und Hof
60 % = 75 € je t CO₂
Hier scannen: Der Code führt zu genau dieser Tonne im öffentlichen Register.
AGC-DE-2026-0002-27

Muster mit Beispieldaten – Stand Oktober 2026 sind noch keine echten Tonnen ausgegeben. Berechtigt nicht zu Aussagen wie „klimaneutral“.

Methodik in einem Satz

Gemessen − Ausgangslage → minus 30 % Unsicherheit → minus Kettenemissionen (Diesel, Saatgut, Lachgas nach IPCC 2019) → minus 20 % Puffer → abgerundet = ausgegebene Tonne (Reihenfolge nach EU-Methodik CRCF).

Urteil: rot – lohnt sich nicht Saldo −11.565 € (Hof bekommt 260 €, Bodenproben kosten 11.825 €).

Gerechnet 8 t – nach CRCF heute 0 t ausgebbar, weil nicht messbar. Messbar wird es erst, wenn der Aufbau größer ist als die Messgrenze (MDD 11,7 t CO₂ je ha; erwartet 1,4 t je ha in 5 Jahren): mit 20 Proben je Messung erst nach etwa 42 Jahren (also praktisch nicht), oder in 5 Jahren mit rund 1.397 Proben je Messung, oder modellgestützt (Humus-Zwilling) mit Verifikationsproben.

Rechenbeispiel Beispielhof Humus (🟡 temporär; Zwischenfrucht in 3 von 5 Jahren, Untersaat in einem anderen Jahr (im selben Jahr wie eine Zwischenfrucht zählt sie nicht zusätzlich), ein Jahr ohne): 53,2 t Zuwachs gerechnet (nicht gemessen) − 30 % = 37,24 t − 26,47 t Kette = 10,77 t → 8 t gerechnet (nach CRCF heute 0 t ausgebbar). Bodenproben je Zone im Muster: 20 Proben je Messung, 3 Messungen ≈ 11.825 € (38 ha) – mehr als das Humus-Geld; im Lieferketten-Programm trägt das Programm die Messkosten, nicht der Hof.

So messen wir – interaktiv ↗ · Pflanzenkohle-Kette auf der Karte ↗

Wer dahinter steht

Bernhard Aumann, Vorstand der tgo AG – Landwirt, Gartenbaumeister mit Biotech-Hintergrund und Autor von „Der Humus-Guru“.

  • Bernhard Aumann gräbt mit dem Spaten ein Bodenprofil auf einer Wiese
    Auf dem Acker: Boden ansehen statt schätzen
  • Bernhard Aumann vor einem offenen Torfprofil im Moor, davor Wasser
    Moor und Boden: wo Kohlenstoff gespeichert wird
  • Messen statt schätzen: Reflektanz gemessen, dauerhafter Anteil nach Sanei abgeleitet

Erfahrung aus EU-Projekten (Interreg Smart Carbon Farming, Interreg ReFarM) · ausgerichtet an CRCF (VO 2024/3012) – die Zertifizierung über ein anerkanntes System steht aus · Prüfung nach ISO 14064-3 durch eine unabhängige Stelle vorgesehen · AGRICOIN ist unsere Mess- und Registerplattform, keine Kryptowährung.

Pakete & Preise

Klein anfangen, sauber wachsen

Richtpreise netto zzgl. USt – Ihr verbindliches Angebot erhalten Sie nach dem Erstgespräch.

0passt zu Ihnen

CO₂-Cockpit

kostenlos

ohne Anmeldung · Daten bleiben im Browser

Scope 1–3 grob geschätzt in 30 Sekunden, Hebel und Pfad, Export als Tabelle (ESRS E1).

Cockpit öffnen
1passt zu Ihnen

Klima-Check / VSME-Starter

ab 2.900 €

4 Wochen

Bilanz aus Ihren Rechnungen, VSME-Basismodul, Antwortvorlagen für Kunde und Bank, ein Workshop.

Dazu anfragen
2passt zu Ihnen

Lieferketten-Check

ab 9.500 €

4–6 Wochen

Scope-3-Hotspots je Rohstoff, FLAG-Anteil, Datenlücken, Hebel mit Kosten je t CO₂e – als Bericht und Excel.

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3passt zu Ihnen

Lieferketten-Programm

ab 15.000 €

Einrichtung · für die Höfe kostenlos, keine Programmgebühr · Messung nach AGRICOIN-Preisliste (Boden-Check ab 69 € je ha)

Hofdaten mit Zustimmung, Maßnahmen mit den Landwirten, Primärdaten und PCF je Rohware, Jahresbericht.

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4passt zu Ihnen

Liefervertrag Pflanzenkohle

🟢 125 € je t CO₂ netto (Zielpreis 350 €)

5–10 Jahre · Jahrgänge 2027–2035

Dauerhafte Entnahmen zum Festpreis: Mengen je Jahrgang, Chargen-Bericht mit Reflektanz, Stilllegung im Register.

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5passt zu Ihnen

Banken: Portfolio-Pilot

ab 15.000 €

bis 500 Kreditnehmer · Hof-Datenpass ab 150 € je Hof und Jahr

Portfolio-Baseline nach PCAF, Klimarisiko-Profil, Methodik-Dokument, Daten als CSV.

Dazu anfragen
6passt zu Ihnen

Hoftag & Umweltbildung

2.500 € je Tag

Gruppengröße nach Absprache

Für Teams, Kunden, Schulen: Hecke pflanzen, Bodenprobe ziehen, Pflanzenkohle sehen. Tiny Forest, Blühstreifen, Hof-Patenschaft auf Anfrage.

Dazu anfragen

Was eine Tonne kostet – je Sorte

Vier Sorten, nie gemischt und nie verrechnet: 🟢 permanent entnommen, 🟡 zeitweise gespeichert, 🔵 Emission verringert. Vermiedene Emissionen anderswo bieten wir nicht an.

🟢 permanent

Pflanzenkohle (Anteil Ro ≥ 2 %)

Käufer zahlt: 125 € je t CO₂ · Zielpreis 350 €

Der Erzeuger bekommt 60 % = 75 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 25 %

CO₂ ist aus der Luft geholt und dauerhaft gebunden. Gemessen wird die Reflektanz jeder Charge; den dauerhaften Anteil leiten wir daraus nach Sanei ab.

🟡 temporär

Humus (Boden)

Käufer zahlt: 50 € je t CO₂

Der Hof bekommt 65 % = 32,50 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 20 %

CO₂ ist aus der Luft geholt, kann aber zurückgehen (Pflug, Dürre, Rodung). Darum gibt es weniger Geld, und 20 % bleiben als Rücklage.

🟡 temporär

Hecke / Agroforst-Holz

Käufer zahlt: 75 € je t CO₂

Der Hof bekommt 65 % = 48,75 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 20 %

CO₂ ist aus der Luft geholt, kann aber zurückgehen (Pflug, Dürre, Rodung). Darum gibt es weniger Geld, und 20 % bleiben als Rücklage.

🔵 Reduktion

Lachgas, Diesel, Gülle-Methan (Lieferkette)

Käufer zahlt: 40 € je t CO₂

Der Hof bekommt 65 % = 26 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 20 %

Hier wird kein CO₂ aus der Luft geholt – es wird weniger ausgestoßen. Das kauft vor allem ein Abnehmer aus der eigenen Lieferkette.

🔵 Reduktion

Moor-Wiedervernässung (geplant)

Käufer zahlt: 50 € je t CO₂

Der Hof bekommt 65 % = 32,50 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 20 %

Hier wird kein CO₂ aus der Luft geholt – es wird weniger ausgestoßen. Das kauft vor allem ein Abnehmer aus der eigenen Lieferkette.

Was kostet was?

Die Plattform ist für Landwirte und Abnehmer gratis. Bezahlt werden Zusatzleistungen – und die offen ausgewiesene Handelsmarge je verkaufter Tonne.

Plattform für Höfe (keine Programmgebühr)0 € – kostenlos – kostenpflichtig sind nur Zusatzleistungen (Berichte, Bankauswertungen, Humus-Zwilling 149 €/Jahr) und beim Verkauf der tgo-Anteil
Hof-Onboarding0 € – kostenlos in der Startphase
Humus-Zwilling (Modell, Freischaltung)149 € je Betrieb und Jahr – im Bodenproben-Paket 1 Jahr gratis
Bodenproben (Humus-Nachweis, je Zone, 3 Messungen)11.825 € für 38 ha (Muster), mit kleiner Marge; zahlt die Lieferkette oder der Hof
Boden-DNA150 € je Probe
Berichte (Klimabilanz GHG Protocol / ISO 14064)2.900 € ab, einmalig
Bank-Auswertung (Kreditportfolio, PCAF)15.000 € ab, Einrichtung
Handelsmarge tgo AG je verkaufter Tonne20 % (temporär, Reduktion) bzw. 25 % (permanent) – Hof bekommt 65 % bzw. 60 %

Alle Preise netto. Richtpreise – verbindlich ist erst das Angebot. Handel mit Einheiten (Zwischenhandel, Vorfinanzierung) wird rechtlich geprüft.

Erstgespräch

Sprechen wir über Ihre Lieferkette

30 Minuten, kostenlos. Danach erhalten Sie eine kurze Einschätzung und ein Angebot.

Bitte wählen Sie Ihre Rolle.
Bitte nennen Sie Ihr Unternehmen (mind. 2 Zeichen).
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Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben.
Nur Ziffern, Leerzeichen und + ( ) / - .
Was interessiert Sie? (Mehrfachwahl)
Bitte schreiben Sie mindestens 10 Zeichen oder wählen Sie oben ein Interesse.
Bitte bestätigen Sie, dass Sie den Datenschutz-Hinweis gelesen haben.
Kostenlos und unverbindlich. Antwort in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.
Fragen

Häufige Fragen von Nachhaltigkeitsmanagern

Ist das nach EU-Recht zertifiziert?

Noch nicht. Wir arbeiten nach der EU-Verordnung 2024/3012 (CRCF). Für Pflanzenkohle gibt es seit Mai 2026 eine EU-Methodik; anerkannte Zertifizierungssysteme und das EU-Register folgen. Bis dahin: offenes Register, vorsichtig gerechnet; eine Prüfung nach ISO 14064-3 durch eine unabhängige Stelle ist vorgesehen – den Prüfer nennen wir, sobald er beauftragt ist.

Dürfen wir die Tonnen mit unserer Bilanz verrechnen?

Nein – und das schützt Sie. Minderungen in Ihrer Lieferkette zählen in Ihrer Scope-3-Bilanz. Entnahmen weisen Sie getrennt aus (ESRS E1, GHG Protocol LSR) und kommunizieren sie als Beitrag.

Wer bezahlt die Messung auf den Höfen?

Im Lieferketten-Programm das Programm – nicht der Landwirt. Wir messen mit einem Stichproben-Design je Region statt jeden Schlag voll zu beproben, damit es bezahlbar bleibt.

Was passiert mit den Hofdaten?

Der Landwirt entscheidet, was Sie sehen, und kann die Freigabe widerrufen. Hosting in Deutschland, DSGVO, keine Weitergabe ohne Zustimmung.

Wann gibt es Ergebnisse?

Primärdaten und Minderungen ab dem ersten Programmjahr; Pflanzenkohle-Chargen ab 2027; Hecken werden jedes Jahr ab Pflanzung vermessen; Humus erst nach der Nachmessung (5 Jahre). Humus ist umkehrbar – deshalb Puffer, Überwachung und für Ihr Inventar vorzugsweise dauerhafte Entnahmen.