−12 % durch Dünger, Futter, Diesel und Strom (🔵 Reduktion). Entnahmen je Sorte getrennt ausgewiesen (🟡 31 t temporär, 🟢 5 t permanent) – nie verrechnet, nie zusammengezählt.
Das Problem
Drei Dinge, die gerade auf Ihrem Tisch liegen
45 %
Ihre Scope-3-Zahl ist geschätzt
45 % der Nachhaltigkeitsverantwortlichen trauen ihren Scope-3-Daten nur eingeschränkt (Sphera-Umfrage, Feb. 2026, 1.034 Befragte). Ab 01.01.2027 verlangt der GHG-Protocol-Standard „Land Sector and Removals“ Rückverfolgbarkeit bis zum Liefergebiet – und Entnahmen getrennt von Emissionen.
Lieferantenportale, CDP-Fragebögen, VSME-Datenpunkte, die PCAF-Abfrage der Hausbank: Gefragt sind belegte Zahlen je Produkt und Betrieb – nicht Branchendurchschnitte.
§
Werbeaussagen sind riskant
Seit 27.09.2026 gilt die EmpCo-Richtlinie: „klimaneutral“ auf Basis von Zertifikaten ist verboten, Abmahnungen drohen. Erlaubt bleiben konkrete, belegte Aussagen zu Minderung und Beitrag.
So arbeiten wir
Vom Hof bis in Ihren Bericht – in vier Schritten
Zuerst senken, dann entnehmen. Jede Zahl mit Herkunft, jede Tonne genau einmal.
1
Vernetzen
Ihre Lieferhöfe geben ihre Daten mit Zustimmung frei – über die Hof-App unserer Plattform AGRICOIN. Fragebogen unter 30 Minuten, schlank nach VSME.
Sie bekommen:Liste der Lieferhöfe mit Datenstand und Zustimmung
2
Messen
Bodenproben an festen GPS-Punkten, Labor nach DIN 19539, Reflektanz-Messung bei Pflanzenkohle, Ausgangslage (Baseline) je Hof.
Sie bekommen:Primärdaten je Hof und kg CO₂e je Rohware
3
Senken
Dünger und Lachgas, Futter und Soja, Diesel, Energie: Wir rechnen die Hebel je Hof durch und setzen sie mit den Landwirten um.
Sie bekommen:Senkpfad mit Maßnahmen, Kosten je t CO₂e und Jahresbericht
4
Entnehmen
Was übrig bleibt, holen wir aus der Luft: Pflanzenkohle, deren dauerhafter Anteil je Charge per Reflektanz gemessen wird; Humus und Hecke als Beitrag. Jede Tonne im öffentlichen Register mit QR.
Sie bekommen:Stilllegung auf Ihren Namen, Register-ID und QR für Ihre Kommunikation
Plus: öffentliches Register – jede Tonne mit Seriennummer, Prüfziffer und QR-Code, genau einmal stillgelegt.Register ansehen ↗
Was Sie bekommen
Ein Ergebnis, das Sie weitergeben können
Keine Tonnen „daneben“, sondern Zahlen, Formate und Verträge für Ihre Pflichten – je nach Rolle.
Kostenloses Firmen-Dashboard
Lieferhöfe per Code oder QR einladen, Primärdaten je Produkt empfangen und nachrechnen, Aufpreis je kg berechnen, eigene Daten einlesen und als CSV, Excel oder PACT-JSON ausgeben. Das Dashboard kostet nichts – Geld kosten nur Leistungen der tgo AG.
Diese Sätze dürfen Sie mit unseren Daten sagen – mit Zahl, Ort, Jahr und Register-Nummer:
Beispiele – keine Rechtsberatung. Bitte vor Verwendung durch Ihre Rechtsabteilung prüfen lassen.
✓ „Wir finanzieren die dauerhafte Entnahme von 5 t CO₂ durch Pflanzenkohle auf einem Beispielhof in Mitteleuropa (Register-Nr. AGC-DE-2026-0002-27).“
✓ „Bei unseren Lieferhöfen sanken die Emissionen je kg Milch um 12 % – gemessen, Bericht 2027.“ (Beispiel)
✗ Nicht erlaubt: „klimaneutrales Produkt“, „CO₂-kompensiert“, „klimapositiv“.
Musterbericht: so sieht Ihr Ergebnis aus
Ein fiktives Kartoffel-Unternehmen mit 120 Vertragshöfen: Ampel und Urteil vorn, Inventar nach ISO 14064-1, Maßnahmen nach ISO 14064-2, Prüfvermerk-Muster nach ISO 14064-3, GHG Protocol mit Land Sector and Removals, SBTi FLAG. Entnahmen getrennt, Unsicherheitsabschlag 30 %, Puffer 20 % – druckbar als PDF.
Unter dem Mikroskop messen wir, wie stark jedes Kohleteilchen Licht zurückwirft (Reflektanz). Nur Teilchen, die so stabil sind wie Steinkohle, zählen nach Sanei als dauerhafter Speicher. Die Methode geht auf Hamed Sanei (Universität Aarhus) zurück – gemessen je Charge, nicht nur aus einem Modell geschätzt; die ersten Chargen messen wir ab 2027.
Im Muster zählen 67,5 % des Kohlenstoffs als dauerhaft – nach Abzügen für Messunsicherheit.
Warum 125 € je Tonne CO₂ – und 350 € als Zielpreis?
Gemeint ist immer eine Tonne CO₂, die dauerhaft (🟢 permanent) in Pflanzenkohle gebunden ist – nicht eine Tonne Kohle. 125 € ist der vorsichtige Marktpreis, 350 € je Tonne CO₂ der Zielpreis (Klimaschaden laut Umweltbundesamt, 2026), den Sie freiwillig zahlen können.
Das bekommen Sie bei Carbo Farm:
Herkunft
regional, Hof mit Namen
Dauerhaftigkeit
Reflektanz je Charge gemessen, dauerhafter Anteil nach Sanei abgeleitet (ab 2027)
Geld an Hof und Hersteller
60 % = 75 € je t CO₂, offengelegt
Besuchen und zeigen
Hoftag, Fotos, QR-Code
Bericht
Chargen-Bericht mit Messwerten und Kette
So sieht jeder Nachweis aus
Carbo Farm · Tonnen-PassMuster
Pflanzenkohle im Boden
5t CO₂
Speicher
dauerhafter Anteil nach Sanei (aus gemessener Reflektanz abgeleitet)
Jahrgang · Charge
2027 · Charge 2027-03
Fläche
Beispielhof · 2 ha · Mitteleuropa
Stillgelegt für
Muster-Abnehmer (Beispiel) · 30.09.2027
Rechenweg
Senke 5,94 t − Kette 0,89 t = 5,05 t → abgerundet 5 t
An Hersteller und Hof
60 % = 75 € je t CO₂
Hier scannen: Der Code führt zu genau dieser Tonne im öffentlichen Register. AGC-DE-2026-0002-27
Muster mit Beispieldaten – Stand Oktober 2026 sind noch keine echten Tonnen ausgegeben. Berechtigt nicht zu Aussagen wie „klimaneutral“.
Gerechnet 8 t – nach CRCF heute 0 t ausgebbar, weil nicht messbar.Messbar wird es erst, wenn der Aufbau größer ist als die Messgrenze (MDD 11,7 t CO₂ je ha; erwartet 1,4 t je ha in 5 Jahren): mit 20 Proben je Messung erst nach etwa 42 Jahren (also praktisch nicht), oder in 5 Jahren mit rund 1.397 Proben je Messung, oder modellgestützt (Humus-Zwilling) mit Verifikationsproben.
Rechenbeispiel Beispielhof Humus (🟡 temporär; Zwischenfrucht in 3 von 5 Jahren, Untersaat in einem anderen Jahr (im selben Jahr wie eine Zwischenfrucht zählt sie nicht zusätzlich), ein Jahr ohne): 53,2 t Zuwachs gerechnet (nicht gemessen) − 30 % = 37,24 t − 26,47 t Kette = 10,77 t → 8 t gerechnet (nach CRCF heute 0 t ausgebbar). Bodenproben je Zone im Muster: 20 Proben je Messung, 3 Messungen ≈ 11.825 € (38 ha) – mehr als das Humus-Geld; im Lieferketten-Programm trägt das Programm die Messkosten, nicht der Hof.
Bernhard Aumann, Vorstand der tgo AG – Landwirt, Gartenbaumeister mit Biotech-Hintergrund und Autor von „Der Humus-Guru“.
Auf dem Acker: Boden ansehen statt schätzen
Moor und Boden: wo Kohlenstoff gespeichert wird
Messen statt schätzen: Reflektanz gemessen, dauerhafter Anteil nach Sanei abgeleitet
Erfahrung aus EU-Projekten (Interreg Smart Carbon Farming, Interreg ReFarM) · ausgerichtet an CRCF (VO 2024/3012) – die Zertifizierung über ein anerkanntes System steht aus · Prüfung nach ISO 14064-3 durch eine unabhängige Stelle vorgesehen · AGRICOIN ist unsere Mess- und Registerplattform, keine Kryptowährung.
Pakete & Preise
Klein anfangen, sauber wachsen
Richtpreise netto zzgl. USt – Ihr verbindliches Angebot erhalten Sie nach dem Erstgespräch.
0passt zu Ihnen
CO₂-Cockpit
kostenlos
ohne Anmeldung · Daten bleiben im Browser
Scope 1–3 grob geschätzt in 30 Sekunden, Hebel und Pfad, Export als Tabelle (ESRS E1).
Vier Sorten, nie gemischt und nie verrechnet: 🟢 permanent entnommen, 🟡 zeitweise gespeichert, 🔵 Emission verringert. Vermiedene Emissionen anderswo bieten wir nicht an.
🟢 permanent
Pflanzenkohle (Anteil Ro ≥ 2 %)
Käufer zahlt: 125 € je t CO₂ · Zielpreis 350 €
Der Erzeuger bekommt 60 % = 75 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 25 %
CO₂ ist aus der Luft geholt und dauerhaft gebunden. Gemessen wird die Reflektanz jeder Charge; den dauerhaften Anteil leiten wir daraus nach Sanei ab.
🟡 temporär
Humus (Boden)
Käufer zahlt: 50 € je t CO₂
Der Hof bekommt 65 % = 32,50 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 20 %
CO₂ ist aus der Luft geholt, kann aber zurückgehen (Pflug, Dürre, Rodung). Darum gibt es weniger Geld, und 20 % bleiben als Rücklage.
🟡 temporär
Hecke / Agroforst-Holz
Käufer zahlt: 75 € je t CO₂
Der Hof bekommt 65 % = 48,75 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 20 %
CO₂ ist aus der Luft geholt, kann aber zurückgehen (Pflug, Dürre, Rodung). Darum gibt es weniger Geld, und 20 % bleiben als Rücklage.
🔵 Reduktion
Lachgas, Diesel, Gülle-Methan (Lieferkette)
Käufer zahlt: 40 € je t CO₂
Der Hof bekommt 65 % = 26 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 20 %
Hier wird kein CO₂ aus der Luft geholt – es wird weniger ausgestoßen. Das kauft vor allem ein Abnehmer aus der eigenen Lieferkette.
🔵 Reduktion
Moor-Wiedervernässung (geplant)
Käufer zahlt: 50 € je t CO₂
Der Hof bekommt 65 % = 32,50 € je t CO₂ · Messung/Prüfstelle/Register 15 % · Handelsmarge tgo AG 20 %
Hier wird kein CO₂ aus der Luft geholt – es wird weniger ausgestoßen. Das kauft vor allem ein Abnehmer aus der eigenen Lieferkette.
Was kostet was?
Die Plattform ist für Landwirte und Abnehmer gratis. Bezahlt werden Zusatzleistungen – und die offen ausgewiesene Handelsmarge je verkaufter Tonne.
Plattform für Höfe (keine Programmgebühr)
0 € – kostenlos – kostenpflichtig sind nur Zusatzleistungen (Berichte, Bankauswertungen, Humus-Zwilling 149 €/Jahr) und beim Verkauf der tgo-Anteil
Hof-Onboarding
0 € – kostenlos in der Startphase
Humus-Zwilling (Modell, Freischaltung)
149 €je Betrieb und Jahr – im Bodenproben-Paket 1 Jahr gratis
Bodenproben (Humus-Nachweis, je Zone, 3 Messungen)
11.825 €für 38 ha (Muster), mit kleiner Marge; zahlt die Lieferkette oder der Hof
Boden-DNA
150 €je Probe
Berichte (Klimabilanz GHG Protocol / ISO 14064)
2.900 €ab, einmalig
Bank-Auswertung (Kreditportfolio, PCAF)
15.000 €ab, Einrichtung
Handelsmarge tgo AG je verkaufter Tonne
20 % (temporär, Reduktion) bzw. 25 % (permanent) – Hof bekommt 65 % bzw. 60 %
Alle Preise netto. Richtpreise – verbindlich ist erst das Angebot. Handel mit Einheiten (Zwischenhandel, Vorfinanzierung) wird rechtlich geprüft.
Erstgespräch
Sprechen wir über Ihre Lieferkette
30 Minuten, kostenlos. Danach erhalten Sie eine kurze Einschätzung und ein Angebot.
Danke! Ihre Anfrage ist bei uns angekommen. Sie erhalten eine Eingangsbestätigung per E-Mail; wir melden uns in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.
Das Formular ist gerade nicht erreichbar. Bitte schreiben Sie uns direkt oder rufen Sie an:info@tgo.ag · +49 4474 949550
Fragen
Häufige Fragen von Nachhaltigkeitsmanagern
Ist das nach EU-Recht zertifiziert?
Noch nicht. Wir arbeiten nach der EU-Verordnung 2024/3012 (CRCF). Für Pflanzenkohle gibt es seit Mai 2026 eine EU-Methodik; anerkannte Zertifizierungssysteme und das EU-Register folgen. Bis dahin: offenes Register, vorsichtig gerechnet; eine Prüfung nach ISO 14064-3 durch eine unabhängige Stelle ist vorgesehen – den Prüfer nennen wir, sobald er beauftragt ist.
Dürfen wir die Tonnen mit unserer Bilanz verrechnen?
Nein – und das schützt Sie. Minderungen in Ihrer Lieferkette zählen in Ihrer Scope-3-Bilanz. Entnahmen weisen Sie getrennt aus (ESRS E1, GHG Protocol LSR) und kommunizieren sie als Beitrag.
Wer bezahlt die Messung auf den Höfen?
Im Lieferketten-Programm das Programm – nicht der Landwirt. Wir messen mit einem Stichproben-Design je Region statt jeden Schlag voll zu beproben, damit es bezahlbar bleibt.
Was passiert mit den Hofdaten?
Der Landwirt entscheidet, was Sie sehen, und kann die Freigabe widerrufen. Hosting in Deutschland, DSGVO, keine Weitergabe ohne Zustimmung.
Wann gibt es Ergebnisse?
Primärdaten und Minderungen ab dem ersten Programmjahr; Pflanzenkohle-Chargen ab 2027; Hecken werden jedes Jahr ab Pflanzung vermessen; Humus erst nach der Nachmessung (5 Jahre). Humus ist umkehrbar – deshalb Puffer, Überwachung und für Ihr Inventar vorzugsweise dauerhafte Entnahmen.